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Mutmaßlicher Giftgasangriff im Irak

Bericht der deutschen Bundeswehr. Deutsche Soldaten nicht betroffen.

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Mutmaßlicher Giftgasangriff im Irak

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In der nordirakischen Stadt Machmur könnte es einen Giftgasangriff gegeben haben. Das geht aus einem Bericht der Bundeswehr hervor, der unter anderem der Zeitung Bild vorliegt und der Agentur AFP bestätigt wurde. Mehrere kurdische Kämpfer sollen dabei verletzt worden sein, sie sollen über Atemprobleme geklagt haben.


Lage der Stadt Machmur im Nordirak

Der Bericht stützt sich alleine auf irakische Quellen. Ein Kommandant der kurdischen Peschmerga vermutet nach Angaben des kurdischen Magazins Rûdaw, dass es sich um einen Angriff der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat handeln könnte. Bereits in den vergangenen Wochen hatte es immer wieder Gerüchte über Angriffe mit Chlorgas im Irak gegeben. Diese konnten bisher nicht bestätigt werden.

Die deutsche Bundeswehr unterstützt seit vergangenem Jahr die kurdischen Peschmerga-Kämpfer mit Waffen und Ausbildung im Kampf gegen die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat. Deutsche Soldaten seien bei dem mutmaßlichen Gasangriff aber nicht verletzt worden, berichtete die Bundeswehr. Ein Sprecher des Verteidigungsministeriums sagte: “Eine
Gefährdung in diesem konkreten Fall war aufgrund der großen
Entfernung völlig ausgeschlossen.”

Mit DPA/AFP/Rûdaw