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Süditalien: Über 1500 Bootsflüchtlinge eingetroffen

Italienische Behörden sind besorgt über die steigende Zahl von unbegleiteten Kindern und Teenagern unter den Bootsflüchtlingen. Im Hafen von Palermo

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Süditalien: Über 1500 Bootsflüchtlinge eingetroffen

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Italienische Behörden sind besorgt über die steigende Zahl von unbegleiteten Kindern und Teenagern unter den Bootsflüchtlingen.

Im Hafen von Palermo in Sizilien trafen am Montag nach offiziellen Angaben 548 auf offener See gerettete Flüchtlinge ein.

Rund 139 von ihnen waren unbegleitete Minderjährige, darunter viele Kleinkinder.

Sie wurden von den erwachsenen Flüchtlingen getrennt, medizinisch versorgt und gesondert untergebracht.

Laut der italienischen Küstenwache sind seit dem vergangenen Wochenende über 4.400 Menschen von Schiffen und Schlauchbooten nach dem Absetzen von Notsignalen im Mittelmeer geborgen worden.

Auf Sardinien kamen am Montag 963 aus Seenot gerettete Flüchtlinge an Bord des norwegischen Schiffes Siem Pilot an.

Die meisten von ihnen stammen offenbar aus Eritrea und Syrien.

Laut der Internationalen Organisation für Immigration hat Italien seit Jahresbeginn mehr als 100.000 Bootsflüchtlinge aufgenommen.