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Flüchtlingstragödie in Österreich: Fünfter Verdächtiger festgenommen

Im Zusammenhang mit der Flüchtlingstragödie in Österreich, bei der vergangenen Donnerstag 71 Menschen in einem Tansporter tot aufgefunden worden

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Flüchtlingstragödie in Österreich: Fünfter Verdächtiger festgenommen

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Im Zusammenhang mit der Flüchtlingstragödie in Österreich, bei der vergangenen Donnerstag 71 Menschen in einem Tansporter tot aufgefunden worden waren, hat die ungarische Polizei einen fünften Verdächtigen festgenommen. Der Mann soll aus Bulgarien stammen. Gegen den Mann werde wegen des begründeten Verdachts auf Menschenschmuggel ermittelt. Bei den vier anderen Verdächtigen handelt es sich um drei Bulgaren und einen Afghanen. Bis 29. September sollen sie in Untersuchungshaft bleiben.

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Alle befanden sich in einem schlechten Gesundheitszustand. Drei kleinen Kindern ging es besonders schlecht. Zwei von ihnen waren ein Jahr alt, das dritte fünf.

Vergangenen Freitag konnte die österreichische Polizei weitere Tote verhindern. Bei einer Verkehrskontrolle fiel den Beamten ein Transporter mit spanischer Registrierung auf. Gefahren wurde er von einem Rumänen. In dem Fahrzeug befanden sich 26 Menschen, die vor allem aus Syrien, Afghanistan und Bangladesh stammten. Auch mehrere Familien mit Frauen und Kindern saβen in dem Wagen. Oberösterreichs Polizeisprecher David Furtner berichtete, dass sich einige der Insassen in einem kritischen Zustand befunden hätten.

In Traiskirchen ist mit dem wachsenden Flüchtlingsstrom das gröβte Flüchtlingscamp in Österreich entstanden. Derzeit leben dort rund 4500 Menschen. Eine Zahl, die die Kapazitäten des Camps schon jetzt übersteigt. Viele der Geflüchteten müssen unter freihem Himmel schlafen.