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Für das "Vertrauen in die Sicherheit": Thailand repariert Bombenschäden an Statue im Erawan-Schrein

Die bei einem Bombenanschlag in Bangkok beschädigte Hindu-Statue im Erawan-Schrein ist repariert. Am Freitag, etwas über zwei Wochen nach dem

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Für das "Vertrauen in die Sicherheit": Thailand repariert Bombenschäden an Statue im Erawan-Schrein

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Die bei einem Bombenanschlag in Bangkok beschädigte Hindu-Statue im Erawan-Schrein ist repariert. Am Freitag, etwas über zwei Wochen nach dem Anschlag in der thailändischen Hauptstadt, wurde die von Kunstexperten wiederhergestellte goldene Skulptur feierlich enthüllt. Die Explosion hatte eines der vier Gesichter der Statue stark beschädigt.

Die Restaurierung der Statue solle das Vertrauen in die Sicherheit des Landes wiederherstellen und den Menschen Glück bringen, so das Kulturministerium. Der dem Gott Brahma gewidmete Tempel ist ein Anziehungspunkt für einheimische Hindus und Buddhisten und ein Touristenmagnet.

Bei dem Anschlag am 17. August starben 20 Menschen, mehr als 120 wurden verletzt, darunter viele Ausländer. Die Täter sollen die Bombe in einem Rucksack am Schrein abgelegt haben. Bislang hat sich niemand zu der Tat bekannt, die Polizei ermittelt in Richtung einer Schleuserbande oder Sympathisanten uigurischer Separatisten in China.

Derzeit haben die Sicherheitskräfte drei Tatverdächtige in Gewahrsam. Einer der Männer hatte einen gefälschten Pass dabei, der ihn als 28 Jahre alten Türken auswies. Der zweite soll Medienberichten zufolge einen chinesischen Pass haben. Am Donnerstag berichteten thailändische Zeitungen über eine dritte Festnahme.