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Queen Elizabeth II - eine Marke für sich

Sie hat so etwa ein Dutzend Kronen zur Auswahl und diverse Vermögensverwalter, die königlichen Ländereien werden auf gut 8 Milliarden Euro geschätzt

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Queen Elizabeth II - eine Marke für sich

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Sie hat so etwa ein Dutzend Kronen zur Auswahl und diverse Vermögensverwalter, die königlichen Ländereien werden auf gut 8 Milliarden Euro geschätzt, das persönliche Vermögen auf rund 400 Millionen Euro. Die britische Ausdauer-Königin Elizabeth II ist ein Erfolgsmodell, auch ökonomisch. Das laufende Königinnen-Gehalt – gut 51,15 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2014/2015, dazu ein knappes halbes Milliönchen (484.000 Euro) für Prinzgemahl Philip, spielt das “Unternehmen Windsor” locker ein.

Meinung

Was es nur hier in Großbritannien gibt, sind unsere Geschichte und unsere Kultur, unser Prunk. Und mitten drin die Königin und die königliche Familie

Robert Haigh, Brand Finance:

“Wenn man das Ganze als Unternehmen betrachtet, muss man zum Beispiel über Nachfolgeplanung reden und ob Prinz Charles als Unternehmenschef jemals an Elizabeth heranreichen kann. Aber am Ende zählt die königliche Familie als Team.”

Elizabeths persönliches Vermögen ist eine Wissenschaft für sich. Auf 67 Millionen Euro wird allein die Briefmarkensammlung geschätzt.

Aber seit Vorläufer George III im Jahr 1760 die Besitzungen der britischen Krone formell an das Finanzministerium abtrat, bekommt der Regent jährlich ein Gehalt – genannt Zivilliste.

Nicht nur die Besitzungen spielen diese Summe locker ein. Die Queen verdient Geld als Marke, nicht nur auf Briefen und Postkarten.

Patricia Yates, Visitbritain:

“Der Tourismus ist eine unserer wichtigsten Exportindustrien, 35 Milliarden Euro schwer. Und warum kommen die Leute hierher? Was es nur hier gibt, sind unsere Geschichte und unsere Kultur, unser Prunk. Und mitten drin die Königin und die königliche Familie – von absolut zentraler Bedeutung.”

Und so soll das auch bleiben.

Gehört der Queen der Buckingham Palast? Heißt es auf der königlichen Website unter “häufigen Fragen”. Die Antwort:

“Königliche Paläste wie der Buckingham Palace, sind nicht das Privateigentum der Königin. Sie werden vom Volk verwaltet, treuhänderisch, für künftige Generationen.”

su mit dpa