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Franziskus kritisiert bei UN-Rede "grenzenloses Streben nach Macht und materiellem Wohlstand"

Papst Franziskus zu Beginn des UN-Gipfel zu den sogenannten Nachhaltigkeitszielen die in Teilen der Welt verbreitete Wegwerfkultur scharf kritisiert

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Franziskus kritisiert bei UN-Rede "grenzenloses Streben nach Macht und materiellem Wohlstand"

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Papst Franziskus zu Beginn des UN-Gipfel zu den sogenannten Nachhaltigkeitszielen die in Teilen der Welt verbreitete Wegwerfkultur scharf kritisiert.

In seiner Rede vor UN-Vollversammlung sagte der Papst, ein egoistisches und grenzenloses Streben nach Macht und materiellem Wohlstand führe zur ungebührlichen Ausnutzung materiellen Ressourcen und schließe jene aus, die schwach und weniger tüchtig seien.

Franziskus würdigte den Atomkompromiss mit dem Iran und forderte die Abschaffung aller Nuklearwaffen: “Krieg ist die Negierung von Rechten und ein dramatischer Angriff auf die Natur. Wenn wir echte und gesamtheitliche Entwicklung für alle wollen, dann müssen wir unermüdlich dafür arbeiten, Krieg zwischen Nationen und Völkern zu vermeiden.”

Außerdem ermahnte er die Weltgemeinschaft zur Einhaltung der
von den Vereinten Nationen beschlossenen Rechtsnormen. Die vor 70 Jahren gegründete Organisation sei “noch verbesserungsfähig, wie jedes menschliche Werk”.

Es war die fünfte Rede eines Papstes vor den Vereinten Nationen, aber noch nie zuvor hatte ein Papst die jährliche Vollversammlung eröffnet. Wohl auch deshalb waren dieses Mal besonders viele Staats- und Regierungschefs anwesend.