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Bischofssynode: Keine Diskriminierung von Schwulen, aber auch keine Homo-Ehe

Mit einem Aufruf des Papstes zu Mut, Offenheit und Demut hat die Bischofssynode in Rom ihre Beratungen zu den Themen Ehe und Familie aufgenommen

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Bischofssynode: Keine Diskriminierung von Schwulen, aber auch keine Homo-Ehe

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Mit einem Aufruf des Papstes zu Mut, Offenheit und Demut hat die Bischofssynode in Rom ihre Beratungen zu den Themen Ehe und Familie aufgenommen. Reizthemen sind dabei vor allem der Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen und homosexuellen Paaren.

Der allgemeine Berichterstatter, der Erzbischof von Esztergom-Budapest, Péter Kardinal Erdő wandte sich gegen eine Diskriminierung von Homosexuellen.

“Es gibt absolut keinen Grund, homosexuelle Verbindungen in irgendeiner Art für entfernt vergleichbar mit Gottes Plan für Ehe und Familie anzusehen. Nichtsdestotrotz müssen Männer und Frauen mit homosexuellen Tendenzen akzeptiert werden”, erklärte Kardinal Erdö.

Erst am vergangenen Wochenende hatte der Vatikan einen polnischen Prälaten, der sich in zwei Interviews zu seiner Homosexualität bekannt hatte, von seinen Aufgaben entbunden.

Monsignore Krzysztof Charamsa war Assistenzsekretär der Internationalen Theologischen Kommission im Vatikan und lehrte Theologie an der Päpstlichen Universität Gregoriana.