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Russland beklagt "nicht-objektive Berichterstattung"

Die russischen Luftangriffe in Syrien sorgen weiterhin für geteilte Meinungen. Nach Ansicht des russischen Außenministers Sergej Lawrow ist der Kampf

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Russland beklagt "nicht-objektive Berichterstattung"

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Die russischen Luftangriffe in Syrien sorgen weiterhin für geteilte Meinungen. Nach Ansicht des russischen Außenministers Sergej Lawrow ist der Kampf gegen die Miliz Islamischer Staat von hoher Bedeutung für die Sicherheit Russlands.

Westliche Länder sowie die Türkei, Katar und Saudi-Arabien bezweifeln, dass die russische Luftwaffe in Syrien primär Ziele der Dschihadisten angreift. Dass mindestens ein russisches Kampfflugzeug in den türkischen Luftraum eindrangen, ruft zudem die NATO auf den Plan.

“Für uns sieht das nicht nach einem Unfall aus”, so NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg. “Es handelt sich um eine ernsthafte Verletzung des Luftraumes – tatsächlich waren es zwei Verletzungen während des Wochenendes. Das kommt zur Tatsache hinzu, dass es nicht wie ein Unfall aussieht”, sagte Stoltenberg.

Der türkische Ministerpräsident Ahmet Davutoglu erörterte die Lage in Ankara mit dem nationalen Sicherheitsrat. Die Türkei hatte anders als die NATO nur von einem russischen Flugzeug in ihrem Luftraum berichtet.

Das russische Außenministerium warf den westlichen Medien bezüglich der Luftangriffe in Syrien ‘eine nicht-objektive Berichterstattung’ vor, die auf Vermutungen und nicht-überprüften Informationen beruhe. Moskau hatte mitgeteilt, das kurzzeitige Eindringen in den türkischen Luftraum sei aufgrund der Wetterlage vorgekommen.