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Neue Gewalt zwischen Israelis und Palästinensern

Palästinensische Angreifer haben mehrere Israelis verwundet, zumeist durch Messerstiche. Ihrerseits erschossen israelische Polizisten einen

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Palästinensische Angreifer haben mehrere Israelis verwundet, zumeist durch Messerstiche.

Ihrerseits erschossen israelische Polizisten einen Palästinenser.

Das ist nach mehreren Vorfällen dieser Art in letzter Zeit ein weiterer Höhepunkt in der Gewalt der vergangenen Wochen.

Von einer Welle des Terrorismus spricht nun Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu.

Es gebe dagegen keine Zauberformel, so Netanjahu. Keine Maßnahme bringe schnelle Ergebnisse, aber man werde den Terrorismus besiegen.

Die Gewalt hat sich vor allem wieder an der Frage entzündet, wer den Tempelberg in Jerusalem besuchen darf und zu welchem Zweck.

Mit der Al-Aksa-Moschee ist der Berg den Moslems wichtig, mit der Klagemauer aber auch den Juden.

Zum heutigen islamischen Freitagsgebet rechnet Israel mit weiterer Gewalt. Wie schon oft zuvor dürfen den Tempelberg deshalb keine palästinensischen Männer unter fünfzig betreten.

Allerdings verbietet Israel den Besuch auch seinen Ministern und Abgeordneten.