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Wiener Signalwahl: Asylkritische FPÖ legt deutlich zu, aber weniger als prophezeit

Die ausländerkritische FPÖ hat bei der Landtagswahl in der österreichischen Hauptstadt Wien mit vorläufig 32,3 Prozent ein Rekordergebnis erreicht

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Wiener Signalwahl: Asylkritische FPÖ legt deutlich zu, aber weniger als prophezeit

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Die ausländerkritische FPÖ hat bei der Landtagswahl in der österreichischen Hauptstadt Wien mit vorläufig 32,3 Prozent ein Rekordergebnis erreicht. Ihr Wahlziel der Mehrheit verfehlte die Partei aber deutlich.

Zehntausende Flüchtlingen und Migranten sind seit Verschärfung der Flüchtlingskrise durch Wien gereist, das Thema dominierte den Wahlkampf. Während der amtierende SPÖ-Bürgermeister Michael Häupl tolerante Töne anschlug, forderte FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache einen Grenzzaun nach ungarischem Vorbild.

Die FPÖ legte zwar 6,5 Prozent zu, doch die regierende rot-grüne Koalition verlor nach den vorläufigen Zahlen deutlich weniger als in Umfragen prophezeit. Mit 39,4 Prozent für die SPÖ und 11,1 Prozent für die Grünen hätte die Koalition nun noch eine Mehrheit von 53 der insgesamt 100 Sitze im Wiener Landtag. Die Stimmen der Briefwähler werden erst am Montag ausgezählt.