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Prozess um Serienmord: Opfer betäubt, missbraucht und getötet

Vor einem Gericht in London hat der Prozess gegen einen mutmaßlichen Serienmörder begonnen. Der 40-jährige Angeklagte soll vier Homosexuelle betäubt

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Vor einem Gericht in London hat der Prozess gegen einen mutmaßlichen Serienmörder begonnen.

Der 40-jährige Angeklagte soll vier Homosexuelle betäubt, missbraucht und danach umgebracht haben.

Laut Anklage verscharrte Stephen Port anschließend drei seiner Opfer auf einem Londoner Kirchengelände.

Die vierte Leiche wurde in umittelbarer Nähe seiner Wohnung im Osten Londons gefunden.

Seine 21 bis 25 jahre alten Opfer soll der mutmaßliche Mörder über einen Zeitraum von 14 Monaten hinweg in Internetportalen kennengelernt haben.

Bei den anschließenden Treffen in seiner Londoner Wohnung verabreichte Port laut Anklage K.-o.-Tropfen.

Die Leichen wurden im Zeitraum zwischen Juni 2014 und dem vergangenen September aufgefunden.

Der Angeklagte hat nach eigenen Angaben ein Studium an der Oxford-Universität abgeschlossen und anschließend als Sonderschullehrer sowie Callboy gearbeitet.

Am ersten Prozesstag machte Port nur Aussagen zu seiner Person.