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Kongo: Mehrere Opfer bei Protesten vor Volksabstimmung

Bei Unruhen in der Republik Kongo sind in der Hauptstadt Brazzaville offenbar mehrere Menschen verletzt oder getötet worden. Die Nachrichtenagentur

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Bei Unruhen in der Republik Kongo sind in der Hauptstadt Brazzaville offenbar mehrere Menschen verletzt oder getötet worden.

Die Nachrichtenagentur Reuters berichtete von mindestens drei Todesopfern bei Ausschreitungen am Rande einer Demonstration von Regierungsgegnern.

Demnach hatten laut eines Augenzeugen Sicherheitskräfte das Feuer auf Demonstranten eröffnet.

Die Agentur AFP meldete mindestens acht Verletzte durch den Einsatz von Tränengas und Gummigeschossen.

Laut den Berichten hatten mehrere tausend Demonstranten in der Hauptstadt gegen Staatspräsident Denis Sassou-Nguesso und eine für Sonntag geplante Volksabstimmung protestiert.

Durch das Referendum will der 71-Jährige eine Verfassungsänderung erreichen, um trotz seines Alters eine dritte Amtszeit in Folge absolvieren zu können.

“Kongo ist kein Eigentum von Nguesso” ist ein Motto der Demonstranten

Mit einer Unterbrechung ist Sassou-Nguesso seit 1979 an der Macht.

Nach Reuters-Informationen wollten die Demonstranten in Richtung des Präsidentenpalastes ziehen. Während des Marsches seien auch Polizeiwachen angegriffen worden.