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Mexiko: "Patricia" prallt auf Pazifikküste

Der schwere Hurrikan «Patricia» ist an der mexikanischen Pazifikküste auf Land getroffen und hat etwas an Kraft verloren. Der Wirbelsturm wurde von

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Mexiko: "Patricia" prallt auf Pazifikküste

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Der schwere Hurrikan «Patricia» ist an der mexikanischen Pazifikküste auf Land getroffen und hat etwas an Kraft verloren.

Meinung

"Wir können noch keine Entwarnung geben"

Der Wirbelsturm wurde von den Behörden von der höchsten Kategorie fünf auf vier herabgestuft. Er sei aber noch immer extrem gefährlich.

«Patricia» bewegte sich in nord-nordöstlicher Richtung ins Landesinnere und brachte es noch immer auf Windgeschwindigkeiten von bis zu 220 Kilometern pro Stunde.

Schwere Schäden blieben zunächst aus.

Der mexikanische Präsident Enrique Peña Nieto rief im Fernsehen zu Wachsamkeit auf:

“Wir können noch keine Entwarnung geben. Der gefährlichste Teil des Hurricans könnte noch bevorstehen. Ich rufe die Bevölkerung auf, in den kommenden Stunden die Entwicklung von “Patricia” zu beobachten und den Empfehlungen der Regierung zu folgen.”

Zahlreiche Menschen, darunter auch zehntausende Touristen, flohen ins Landesinnere.

Nach Angaben der mexikanischen Behörden wurden 1780 Notunterkünfte mit mehr als 240.000 Schlafplätzen eingerichtet.

Die Regierung verlegte zahlreiche Soldaten und Polizisten ins Gefahrengebiet.

Im ganzen Land wurden Sammelstellen für Sachspenden und Lebensmittel eingerichtet.

Der Wetterdienst warnte vor einem Anstieg des Wasserspiegels, der zu starken Überflutungen führen könnte