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Syrien: Gemischte Bilanz für Regierungsoffensive

In Syrien haben Rebellen offenbar die strategisch wichtige Stadt Morek im Westen des Landes erobert. Das berichten Beobachter des Konfliktes

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In Syrien haben Rebellen offenbar die strategisch wichtige Stadt Morek im Westen des Landes erobert. Das berichten Beobachter des Konfliktes. Syrische Staatsmedien äußerten sich zunächst nicht dazu. Die Stadt liegt an einer wichtigen Versorgungsstraße.

Die Truppen des Präsidenten Baschar Al-Assad, ihre verbündeten Hisbollah-Kämpfer und iranische Einheiten verbuchen trotz der russischen Luftunterstützung immer wieder Rückschläge. Anderswo melden sie aber auch Erfolge. So erobertenRegierungstruppen südlich von Aleppo eine wichtige Verbindungsstraße von der IS-Miliz zurück. Bis zum geteilten Aleppo ist die Offensive bislang aber nicht gelangt.

Rebellengruppen teilten mit, neue Taktiken hätten Erfolge gegen die Regierungstruppen gebracht. Zudem sollen in den vergangenen Wochen immer wieder Waffenlieferungen von Unterstützern wie Saudi-Arabien und Qatar eingetroffen sein.

Das russische Außenministerium meldete nun, die Regierungsseite und Rebellen hätten Gesprächen im Kreml zugestimmt. Die Rebellen der Freien Syrischen Armee wiesen das zurück. Moskau habe mit falschen Vertretern gesprochen.

Frankreich kündigte unterdessen an, im Dezember seinen Flugzeugträger Charles de Gaulle in die Region zu entsenden, um die Luftangriffe auf die IS-Miliz zu intensivieren.