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UN-Bericht: 600.000 Tote durch extremes Wetter

Mehr als 600.000 Menschen haben in den vergangenen 20 Jahren ihr Leben durch extreme Wetterbedingungen verloren. Zu dieser Schlussfolgerung kommt ein

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UN-Bericht: 600.000 Tote durch extremes Wetter

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Mehr als 600.000 Menschen haben in den vergangenen 20 Jahren ihr Leben durch extreme Wetterbedingungen verloren. Zu dieser Schlussfolgerung kommt ein Bericht des Büros der Vereinten Nationen für die Reduzierung von Katastrophenrisiken (UNISDR).
Darüber hinaus seien in diesem Zeitraum aufgrund von Wetterkatastrophen 4,1 Milliarden Menschen verletzt oder in sonstiger Weise in Mitleidenschaft gezogen worden, heißt es weiter.

Die Länder, die zwischen 1995 und 2015 am häufigsten von Katastrophen betroffen waren, sind die Vereinigten Staaten, China und Indien. Die UNISDR-Fachleute zählten exakt 6.457 Ereignisse, die auf extreme Wetterbedingungen zurückzuführen waren, darunter Fluten, Stürme, Hitzewellen und Dürren. Erdbeben oder Tsunamis gehören nicht dazu und wurden dementsprechend nicht in dem Bericht berücksichtigt.

Die UNISDR-Vorsitzende, die Schwedin Margareta Wahlström, erläuterte, Wetter und Klimawandel seien erhebliche Verstärker des Katastrophenrisikos. Sie betonte die Wichtigkeit einer Einigung bei der UN-Klimakonferenz, die ab dem 30. November in Paris stattfindet. Ein verminderter Ausstoß von Treibhausgasen werde die Risiken auf lange Sicht deutlich reduzieren, so Wahlström.