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Wahlkampf in den USA: Donald Trump hetzt gegen Muslime

Donald Trump fordert ein USA-Einreiseverbot für alle Muslime und erntet dafür harsche Kritik.

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Wahlkampf in den USA: Donald Trump hetzt gegen Muslime

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Der bei den Republikanern führende US-Präsidentschaftsbewerber Donald Trump hat mit seiner islamophoben Forderung eine Welle der Kritik ausgelöst. Die Schießerei im kalifornischen San Bernardino und die Terroranschläge von Paris haben in den USA die Vorbehalte gegen Muslime befeuert.

Meinung

"Donald Trump fordert ein totales und komplettes Einreiseverbot für alle Muslime, die in die USA kommen wollen."

“Donald Trump fordert ein totales und komplettes Einreiseverbot für alle Muslime, die in die USA kommen wollen – bis die Politiker unseres Landes endlich herausgefunden haben, was zum Teufel eigentlich gerade vor sich geht. Wir haben keine Wahl.”

Trump stieß mit seiner Forderung sogar in den Reihen seiner eigenen Partei auf harsche Ablehnung:

Paul Ryan, Sprecher der Republikaner:
“Normalerweise kommentiere ich Vorfälle im Wahlkampf nicht, aber heute will ich eine Ausnahme machen. Das ist kein Konservatismus. Was gestern vorgeschlagen wurde, ist nichts, wofür unsere Partei einsteht. Und, noch viel wichtiger, es hat nichts mit den Werten unseres Landes zu tun. Es gibt nicht nur in unseren Armeen viele Muslime, die für unser Land gestorben sind, sogar hier in diesem Haus arbeiten Muslime tagtäglich, um unsere Verfassung zu verteidigen.”

Trumps Forderung kommt wenige Tage nach einer mutmaßlichen Terrorattacke in Kalifornien, bei der 14 Menschen erschossen wurden. Die beiden Täter waren Muslime. Die Frau hatte sich kurz zuvor als Anhängerin der Terrormiliz IS offenbart.