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Weiterer Gewaltausbruch in Burundi

Bei stundenlangen Schusswechseln und mehreren Explosionen sind in der burundischen Hauptstadt Bujumbura nach Armeeangaben mindestens 12 Menschen

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Bei stundenlangen Schusswechseln und mehreren Explosionen sind in der burundischen Hauptstadt Bujumbura nach Armeeangaben mindestens 12 Menschen getötet worden. Rund zwei Dutzend Angreifer seien inhaftiert worden.

Laut eines Regierungssprechers hatten Rebellen in den frühen Morgenstunden mehrere Militäreinrichtungen angegriffen.

Beobachter sprachen vom schlimmsten Gewaltausbruch in Bujumbura seit Beginn der politischen Krise in dem ostafrikanischen Land im April.

Die Polizei erklärte, die Bevölkerung sei aus Sicherheitsgründen aufgefordert worden, zuhause zu bleiben.

Menschenrechtlern zufolge haben Sicherheitskräfte in Burundi seit April mindestens 250 Menschen getötet.

Als Auslöser des Konflikts gilt die Wiederwahl von Präsident Pierre Nkurunziza, der sich trotz einer gesetzlichen Begrenzung auf zwei Amtszeiten ein drittes Mandat gesichert hatte. Die Wahl war von der Opposition boykottiert worden.