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US-Soldat Bowe Bergdahl muss vor Kriegsgericht

Der US-Soldat Bowe Bergdahl muss sich in seinem Land einem vollen Militärgerichtsverfahren stellen. Das teilte sein Anwalt Eugene Fidell mit. Der

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US-Soldat Bowe Bergdahl muss vor Kriegsgericht

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Der US-Soldat Bowe Bergdahl muss sich in seinem Land einem vollen Militärgerichtsverfahren stellen. Das teilte sein Anwalt Eugene Fidell mit.

Der inzwischen 29-jährige Unteroffizier hatte sich im Juni 2009 während seines Dienstes in Afghanistan von seiner Einheit entfernt und sich in den afghanischen Bergen verlaufen. Dort war von den Taliban aufgegriffen worden.

Fünf Jahre verbrachte er in Gefangenschaft der Taliban. Durch einen in den USA umstrittenen Gefangenenaustausch gegen fünf Guantánamo-Häftlinge kam er 2014 zurück in die Vereinigten Staaten. Dort muss er sich seitdem vor Gericht verantworten.

Der Fall des US-Soldaten ist auch Gegenstand der zweiten Staffel des Podcasts Serial. Bergdahl spricht darin erstmals öffentlich über seine Kriegsgefangenschaft und Motivation, sich von seiner Armee-Einheit zu entfernen, um “als echter Kerl” angesehen zu werden, der sich “sich auf eigene Faust durchs Feindesland schlagen könne”, ähnlich wie der Actionheld Jason Bourne in der Bourne-Filmreihe.

Dem Unteroffizier wird Fahnenflucht und unpassender Umgang mit dem Feind vorgeworfen. Sollte er schuldig befunden werden, droht ihm eine lebenslange Haftstrafe.