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UN kritisieren Saudi Arabiens Militäreinsatz im Jemen

Der UN Hochkommissar für Menschenrechte Zeid Ra’ad al Hussein kritisiert die Kriegsführung der saudischen Koalition. Währenddessen gehen nach den

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UN kritisieren Saudi Arabiens Militäreinsatz im Jemen

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Der UN Hochkommissar für Menschenrechte Zeid Ra’ad al Hussein kritisiert die Kriegsführung der saudischen Koalition. Währenddessen gehen nach den gescheiterten Friedensgesprächen die saudischen Luftangriffe im Jemen weiter.

Der UN Hochkomissar für Menschenrechte al Hussein sagte heute, dass “die massiven Bombardierungen, sei es aus der Luft,sei es vom Boden aus so massive Schäden bei der zivilen Infrastruktur verursacht. Und obwohl beide Seiten verantwortlich sind, die größten Schäden – besonders bei Krankenhäusern oder Schulen – richten die Luftangriffe der Koalition an.”

Seit März führt eine von Saudi Arabien geführte Koalition einiger Golfstaaten den Kampf gegen die vom Iran unterstützen Huthi Rebellen. Laut U.N. wurden in dem jetzt neunmonatigen Konflikt 6000 Menschen getötet, die Hälfte davon Zivilisten. 600 Kinder wurden getötet, gut 900 wurden verletzt.

Obwohl die Waffenruhe verlängert werden soll, wurden bei erneuten Luftschlägen mindestens acht Rebellen getötet. Momentan verlieren die Huthi Rebellen an Boden, was ihre Verhandlungsposition schwächt. Die Friedensgespräche sollen Mitte Januar fortgesetzt werden, der Verhandlungsort ist allerdings noch nicht verhandelt.