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Flüchtlinge in Lappland: Stillstand an russisch-finnischer Grenze

Lappland im Winter: Es ist bitterkalt. In der Nähe von Salla an der Grenze zwischen Russland und Finnland warten Flüchtlinge. Sie warten und hoffen

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Flüchtlinge in Lappland: Stillstand an russisch-finnischer Grenze

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Lappland im Winter: Es ist bitterkalt. In der Nähe von Salla an der Grenze zwischen Russland und Finnland warten Flüchtlinge. Sie warten und hoffen nach Finnland und damit in die Europäische Union einreisen zu können. Doch sie kommen nicht durch. Und die Temperaturen, die kaum über den Gefrierpunkt steigen, machen den Menschen zu schaffen.

Sie habe Afghanistan verlassen, weil das Leben dort zu gefährlich geworden sei, sagt eine junge Frau. In Finnland suche sie für sich und ihre Kinder Asyl: Ein normales, friedliches Leben und Bildungschancen.

Finnland hat 2015 rund 30.000 Flüchtlinge aufgenommen. Auch ins Nachbarland Norwegen gelangten Asylsuchende über den Umweg Russland – manche von ihnen überquerten die Grenze per Fahrrad. Seit November ist dieses Schlupfloch geschlossen: Wer über ein gültiges russisches Visum verfügt, wird von den norwegischen Behörden zurückgeschickt.