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Chicago: Polizist plädiert auf nicht schuldig

In Chicago hat ein Polizist vor Gericht auf nicht schuldig plädiert, dem vorgeworfen wird, im Oktober 2014 einen 17-jährigen Schwarzen mit 16

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Chicago: Polizist plädiert auf nicht schuldig

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In Chicago hat ein Polizist vor Gericht auf nicht schuldig plädiert, dem vorgeworfen wird, im Oktober 2014 einen 17-jährigen Schwarzen mit 16 Schüssen erschossen zu haben. Der Anwalt des Polizisten sagte, sein Mandant wolle seine Seite des Falles darstellen und zeigen, dass er kein eiskalter Killer sei. Sein Mandant sei davon überzeugt, dass ihn keine Schuld treffe.

Der junge Mann war im Oktober 2014 erschossen worden. Die Polizisten wollten den des Einbruchs Verdächtigen befragen, doch dieser lief weg und kam Aufforderungen der Polizisten, stehen zu bleiben nicht nach. McDonald war mit einem Messer bewaffnet gewesen.

Auf den Bürgermeister von Chicago Rahm Emanuel wächst unterdessen der Druck, denn die Fälle von Polizeigewalt häufen sich in seiner Stadt. Am vergangenen Wochenende hatten Hunderte Menschen in Chicago gegen Emanuel demonstriert und ihm vorgeworfen, nicht hart genug gegen Polizeigewalt vorzugehen. Sie forderten den Rücktritt des Bürgermeisters.