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Nach mutmaßlichem Luftangriff auf Schule: Syrische Opposition bezweifelt Friedensgespräche

Eigentlich sind für den 25. Januar Friedensgespräche zu Syrien unter Vermittlung der Vereinten Nationen geplant. Doch nach einem mutmaßlichen

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Nach mutmaßlichem Luftangriff auf Schule: Syrische Opposition bezweifelt Friedensgespräche

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Eigentlich sind für den 25. Januar Friedensgespräche zu Syrien unter Vermittlung der Vereinten Nationen geplant. Doch nach einem mutmaßlichen Luftangriff auf ein Schulgebäude in Aleppo am Montag meldet die syrische Opposition ernste Zweifel an.

Beobachtergruppen sprechen von 12 getöteten Kindern. Riad Hijab, der als Koordinator der syrischen Opposition fungiert, sprach bei einem Treffen mit Staatspräsident Francois Hollande gar von 35 getöteten Kindern und beschuldigte Russland, die Bomben abgeworfen zu haben.

Russland kommentierte die Anschuldigungen zunächst nicht.

“Wir wollen an diesen Verhandlunge teilnehmen, es ist uns ernst damit”, sagte Hijab in Paris. “Aber dafür müssen die Voraussetzungen stimmen. Wir können nicht mit einem Regime verhandeln, während fremde Kräfte die syrische Bevölkerung bombardieren.”

Hijab war einst Ministerpräsident unter Baschar Al-Assad, 2012 lief er zur Opposition über. Seit Dezember ist Hijab der Leiter der Verhandlungsgruppe der Opposition für die angesetzten Gespräche.

Die Opposition hatte den angestrebten Verhandlungstermin Ende Januar schon zuvor in Zweifel gezogen – mit der Begründung, man erwarte Zeichen des guten Willens von der Assad-Regierung.