Impfallianz setzt auf künftigen Ebola-Impfstoff von Merck Sharp & Dohme

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Von Euronews
Impfallianz setzt auf künftigen Ebola-Impfstoff von Merck Sharp & Dohme

<p>Die Nonprofit-Impfallianz Gavi (global alliance for vaccines and immunization/Globale Allianz für Impfstoffe und Immunisierung) hat sich zu 4,6 Millionen Euro Vorauszahlung verpflichtet, um einen Ebola-Impfstoff des US-Pharmakonzerns Merck Sharp & Dohme zu kaufen. Er soll gegen künftige Ausbrüche des tödlichen Virus schützen. Die Vereinbarung soll laut Gavi dazu beitragen, den experimentellen Ebola-Impfstoff bei Merck Sharp & Dohme durch die späte Phase der klinischen Studien zu bringen, durch die Phase der Lizenzierung und dann durch die Vorqualifizierung der Weltgesundheitsorganisation (<span class="caps">WHO</span>). </p> <p>Erste Ergebnisse einer klinischen Studie in Guinea an rund 4.000 Menschen, die in engem Kontakt mit einem bestätigten Ebola Fall gewesen waren, zeigten einen vollständigen Schutz nach 10 Tagen.</p> <blockquote class="twitter-tweet" lang="en"><p lang="en" dir="ltr">Popular Science: Preventing The Next Pandemic, <span class="caps">VSV</span>-<span class="caps">EBOV</span> <a href="https://twitter.com/hashtag/EBOLA?src=hash">#EBOLA</a> <span class="caps">VACCINE</span> <a href="https://t.co/bHVOOQpqHy">https://t.co/bHVOOQpqHy</a></p>— Ghassan Karam (@GhassanKaram) <a href="https://twitter.com/GhassanKaram/status/677057730968985600">December 16, 2015</a></blockquote> <script async src="//platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script> <p>Einmal zugelassen, wäre Merck Sharp & Dohmes sogenannter <span class="caps">VSV</span>-<span class="caps">EBOV</span> Impfstoff einer der weltweit ersten lizenzierten Ebola-Impfstoffe. Der Deal wurde auf der Basis abgeschlossen, dass der Lizenzantrag für den Impfstoff bis Ende 2017 eingereicht wird. Merck Sharp & Dohme stellt als Teil der Vereinbarung ab Mai 2016 300.000 Dosen des Impfstoffs zur Verfügung, für den erweiterten Einsatz in klinischen Studien oder den Notfall, während die Entwicklungsarbeit weitergeht.</p> <p>Das gemeinsame Ziel der Impfallianz: 7,5 Milliarden US-Dollar aufzubringen, um bis 2020 rund 300 Millionen Kinder zu impfen – und damit 5 bis 6 Millionen Leben zu retten. </p> <blockquote class="twitter-tweet" lang="en"><p lang="en" dir="ltr"><a href="https://twitter.com/hashtag/Ebola?src=hash">#Ebola</a> has caused suffering beyond its immediate victims, including to the growth prospects for West <a href="https://twitter.com/hashtag/Africa?src=hash">#Africa</a> <a href="https://twitter.com/hashtag/Health?src=hash">#Health</a> <a href="http://t.co/moyGkB8ekf">pic.twitter.com/moyGkB8ekf</a></p>— ZimbabweLBTQ (@LGBTQAFRICA) <a href="https://twitter.com/LGBTQAFRICA/status/573435301856702464">March 5, 2015</a></blockquote> <script async src="//platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script> <p>Bei einer großen Epidemie hatten sich ab 2014 in drei westafrikanischen Ländern mehr als 28.600 Menschen angesteckt, 11.300 waren daran gestorben. </p> <p>“42 Tage ohne neuen Ebola-Fall” in den drei am stärksten betroffenen Ländern Guinea, Liberia und Sierra Leone, hatte die <span class="caps">WHO</span> in der vergangenen Woche verkündet. Kurz darauf starb wieder ein Mensch in Sierra Leone an Ebola.</p> <p>“Das Leiden in der Ebola-Krise war ein Weckruf für viele in der globalen Gesundheitsgemeinschaft”, sagte Gavi-Chef Seth Berkley.</p> <p>Sigrid Ulrich mit Reuters</p>