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Irans Finanzinstitute bereit für "SWIFT"

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Von Euronews
Irans Finanzinstitute bereit für "SWIFT"

<p>Irans Banken sollen innerhalb weniger Wochen wieder ins globale Transaktionsnetzwerk <span class="caps">SWIFT</span> (Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunication) integriert werden, berichten Medien (Reuters). Der Zugang war als Sanktion 2012 gesperrt worden. <span class="caps">SWIFT</span> leitet Transaktionen zwischen 10.500 Banken, Brokerhäusern, Börsen und anderen Finanzinstituten in mehr als 200 Ländern weiter und wickelt den gesicherten Nachrichten- und Zahlungsverkehr der angeschlossenen Firmen und Institutionen ab.</p> <p>Mohsen Jalalpour, Chef der iranischen Handelskammer:</p> <p>“Die Banken können auf <span class="caps">SWIFT</span> so gut wie sofort zugreifen. Festzuhalten ist, dass unsere Banken mit Sanktionen belegt waren und die notwendige Infrastruktur vorbereiten mussten. Heute ist es soweit, sie haben es geschafft.”</p> <blockquote class="twitter-tweet" lang="de"><p lang="de" dir="ltr"><a href="https://twitter.com/hashtag/Iran?src=hash">#Iran</a> wird schon lange sanktioniert, aber erst 2012 wurde der Zugang zu <a href="https://twitter.com/hashtag/SWIFT?src=hash">#SWIFT</a> gesperrt. Mit krassen Konsequenzen! <a href="https://t.co/dy4DNZE6kq">pic.twitter.com/dy4DNZE6kq</a></p>— Thomas Schäubli (@schaeublit) <a href="https://twitter.com/schaeublit/status/689486635675820032">19. Januar 2016</a></blockquote> <script async src="//platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script> <p>Viele internationale Sanktionen in Verbindung mit dem iranischen Atomprogramm wurden aufgehoben, aber die meisten der US-Maßnahmen bleiben in Kraft. Sie untersagen US-Bürgern, -Banken und -Versicherungen Geschäfte mit dem Iran und generell die Abwicklung von Iran-Geschäften über das US-Finanzsystem. </p> <p>Banken außerhalb der <span class="caps">USA</span> können nun mit dem Iran ins Geschäft kommen, ohne Angst vor Strafen in den Vereinigten Staaten. US-Banken sind da vorsichtig. Auch die Deutsche Bank wurde von US-Aufsichtsbehörden schon mit Geldbußen belegt, weil sie Sanktionen nicht eingehalten hatte. </p> <p>su mit Reuters</p>