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Das Blutbad von Brüssel

Das Blutbad von Brüssel begann im Check-In-Bereich der Abflughalle des Flughafens Zaventem. Bilder der Videoüberwachung zeigen, wie einer von drei

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Das Blutbad von Brüssel

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Das Blutbad von Brüssel begann im Check-In-Bereich der Abflughalle des Flughafens Zaventem. Bilder der Videoüberwachung zeigen, wie einer von drei Verdächtigen einen Gepäckwagen plötzlich stehen lässt und wegläuft.

Danach ereignen sich kurz hintereinander zwei verheerende Explosionen. Ausgelöst durch zwei mutmaßliche Komplizen des Flüchtenden, die offenbar Sprengstoffgürtel zündeten. Mindestens 14 Menschen sterben in den Trümmern, rund 100 weitere werden verletzt. In der Abflughalle werden eine Kalaschnikow und eine dritte Bombe gefunden, die entschärft werden kann.

Ein Krankenhausmitarbeiter sagte dem belgischen Sender VTM, die Sprengsätze im Flughafen seien mit Nägeln präpariert gewesen.

Unklar ist, ob der Anschlag in der U-Bahn-Station Maelbeek mitten im EU-Viertel ebenfalls ein Selbstmordattentat war oder ob eine Bombe explodierte. Die Detonation ereignete sich gut eine Stunde nach dem Attentat im Flughafen und wurde in einer gerade eingefahrenen U-Bahn ausgelöst.

Die Schreckensbilanz hier: mindestens 20 Tote und rund 130 Verletzte. Wenig später ruft das belgische Krisenzentrum Bürger auf, zu Hause oder am Arbeitsplatz zu bleiben.

Unter den Verletzten ist auch mindestens eine Deutsche. Die Frau erleidet eine leichte Rauchvergiftung. Hinweise auf deutsche Todesopfer gibt es zunächst nicht.