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Spanien: Regierungsbildung gescheitert, Neuwahlen im Juni

Spaniens König Felipe VI. hat es noch einmal versucht. Zwei Tage beriet er mit den wichtigsten spanischen Parteiführern über eine Regierungsbildung

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Spanien: Regierungsbildung gescheitert, Neuwahlen im Juni

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Spaniens König Felipe VI. hat es noch einmal versucht. Zwei Tage beriet er mit den wichtigsten spanischen Parteiführern über eine Regierungsbildung. Doch vergebens: Am Ende entschied der König, dem Parlament keinen Kandidaten für das Amt des Ministerpräsidenten vorzuschlagen, keiner habe die notwendige Mehrheit, so das Königshaus. Die Konsequenz daraus heißt nun: Neuwahlen.


Der konservative Noch-Regierungschef Mariano Rajoy machte den sozialistischen Oppositionsführer Pedro Sánchez für die gescheiterte Regierungsbildung verantwortlich. Sánchez wiederum gab Rajoy die Schuld. Die Neuwahlen finden am 26. Juni statt. Bei der Parlamentswahl im Dezember vergangenen Jahres hatte keine Partei eine klare Mehrheit erzielt.


Mitteilung des Königshauses