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Hochhaus-Einsturz in Nairobi: Suche nach Überlebenden geht weiter

Nach dem Einsturz eines sechsstöckigen Gebäudes in der kenianischen Hauptstadt Nairobi suchen Rettungskräfte weiter nach Überlebenden. Zehn Menschen

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Hochhaus-Einsturz in Nairobi: Suche nach Überlebenden geht weiter

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Nach dem Einsturz eines sechsstöckigen Gebäudes in der kenianischen Hauptstadt Nairobi suchen Rettungskräfte weiter nach Überlebenden.

Zehn Menschen wurden dort bisher tot geborgen, mehr als 120 wurden nach Polizeiangaben mit teils schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht.

Es wird befürchtet, dass die Opferzahl weiter ansteigt.
“Meine Familie hat gesagt, dass das Haus wackelte und als ich hier ankam, war es schon eingestürzt”, erzählt ein Angehöriger.

Die genaue Anzahl derer, die unter den Trümmern begraben sind, ist unbekannt. Auch zahlreiche Kinder sollen verschüttet worden sein.

Das Gebäude im bevölkerungsreichen Wohngebiet Huruma war nach starken Regenfällen in der Nacht zum Samstag eingestürzt. Angrenzende Wohnhäuser wurden evakuiert. Insgesamt sollen rund 150 Haushalte betroffen sein.

Wie das vor erst vor zwei Jahren fertiggestellte Hochhaus einstürzen konnte, soll nach laut dem stellvertretenden Gouverneur von Nairobi Gegenstand von Ermittlungen sein.

Auch Präsident Uhuru Kenyatta traf mittlerweile am Unglücksort ein. Er veranlasste die Festnahme der Gebäudebesitzer:

Heftige Niederschläge haben seit Beginn der Regenzeit zu Überschwemmungen und Landrutschen geführt. Mindestens sieben Personen kamen in den Fluten bisher ums Leben.