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Anschlagsserie der IS-Miliz in Bagdad


Irak

Anschlagsserie der IS-Miliz in Bagdad

Bei drei Anschlägen der IS-Miliz in der irakischen Hauptstadt Bagdad sind nach Informationen der Deutschen Presseagentur mindestens 25 Menschen ums Leben gekommen, es gab mehr als 40 Verletzte.

Nach Angaben von Sicherheitsbeamten ging eine von drei Autobomben in unmittelbarer Nähe einer Gruppe schiitischer Pilger in die Luft. Mehr als 20 Menschen kamen dabei ums Leben. Unter den Opfern sollen Frauen und Kinder sein.

Die IS-Miliz bekannte sich zu den Taten.

Bereits am Wochenende hatte die Extremistengruppe im Südirak einen tödlichen Anschlag auf Schiiten verübt.

Die Anschlagsserie trifft den Irak inmitten einer schweren politischen Krise. Am Wochenende hatten Anhänger des schiitischen Geistlichen Muktada al-Sadr die Hochsicherheitszone und das Parlament in Bagdad gestürmt. Sie fordern Reformen und ein schärferes Vorgehen der Regierung gegen die im Land weit verbreitete Korruption.

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