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Goldman Sachs erklärt Ölschwemme für beendet

Die Ölpreise haben zu Wochenbeginn deutlich angezogen und sind unterwegs Richtung 50 Dollar je Barrel. Brentöl verteuerte sich im Vergleich zum

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Goldman Sachs erklärt Ölschwemme für beendet

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Die Ölpreise haben zu Wochenbeginn deutlich angezogen und sind unterwegs Richtung 50 Dollar je Barrel. Brentöl verteuerte sich im Vergleich zum US-Settlement um 2,8 Prozent auf 49,15 Dollar, WTI um 2,8 Prozent auf 47,51 Dollar. Hintergrund ist die Einschätzung der US-Investmentbank Goldman Sachs, dass die Zeiten des Überangebots vorbei sind. Die Kehrtwende sei früher eingetreten als erwartet.

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"Ich fürchte, wenn man die Fundamentaldaten anschaut, dann ist das marginal und nicht von Dauer"

Die Bank änderte ihre Markteinschätzung, weil in Nigeria, Venezuela, den USA und China weniger Öl gefördert wird. In Nigeria sind die Ölmengen wegen einer Gewaltwelle im Niger-Delta so gering wie seit 22 Jahren nicht.

Das Opec-Mitglied Venezuela steckt in einer schweren Wirtschaftskrise und bekommt den niedrigen Ölpreis massiv zu spüren. Die Ölförderung ist seit Anfang des Jahres um mindestens 188.000 Barrel pro Tag (bpd) gefallen.

Jeremy Batstone-Carr, Chefökonom bei Charles Stanley, London:

“Viele erwarten ja, dass mehr iranisches Öl angeboten wird. Also ja, wenn Sie negative Schlagzeilen bekommen, wie die über Nigeria, dann schiebt das tendentiell den Ölpreis nach oben. Aber ich fürchte, wenn man die Fundamentaldaten anschaut, dann ist das marginal und nicht von Dauer.”

Fundamentaldaten , Beispiel OPEC:

Höhere Fördermengen sind unter anderem auf die Rückkehr des Iran an den Markt nach dem Wegfall von internationalen Sanktionen zurückzuführen.

Die Opec pumpte im April insgesamt 32,44 Millionen Barrel pro Tag (bpd). Das sind 188.000 bpd mehr als im März und nach Medienberichten (Reuters) die größte Menge seit mindestens 2008. Das verhindere einen stärkeren Anstieg der Ölpreise, hieß es.

Die Preise für Rohöl sind seit Mitte 2014 von mehr als 100 Dollar pro Barrel auf unter 30 Dollar im Februar 2016 gefallen. Seither haben sie sich etwas erholt.

Sigrid Ulrich mit Reuters