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Sicherheitslücken am Pariser Flughafen?

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Sicherheitslücken am Pariser Flughafen?

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Vom Pariser Flughafen Roissy-Charles de Gaulle war die EgyptAir-Unglücksmaschine in der Nacht zum Donnerstag in Richtung Kairo gestartet. Wegen dem seit den Anschlägen vom Januar und November 2015 in Frankreich geltenden Ausnahmezustand wird der Flughafen eigentlich schon länger streng überwacht, doch es gibt mögliche Sicherheitslücken.

Radikalisiertes Bodenpersonal als Sicherheitslücke

Der Ausbilder für Flugsicherheit Sylvain Prévost erklärt, dass heute zwar auch schwer zu detektierende Waffen, wie explosives Papier und Pulver, durch neue Techniken gefunden werden. Doch eine Sicherheitslücke sei das Bodenpersonal: “Ein hundertprozent sicheres System gibt es nicht. Die Frage momentan ist: wenn etwas hier am Flughafen passiert ist, muss es Komplizen vor Ort geben haben. Denn es ist heute eigentlich unmöglich, die Sicherheitskontrollen am Flughafen zu umgehen.”

Seit Januar 2015 ist hier 600 Menschen die Zugangserlaubnis zur Sicherheitszone des Flughafens entzogen worden, 85 von Ihnen aufgrund von radikalislamistischen Umtrieben.

Paris terrorplot: Islamicextremistemployeesof Air France hadaccessto Roissy CDG runwayhttps://t.co/zuacBXqC3m

— David Zuckerman(@davidzuck) May 20, 2016

Absturzursache weiter völlig unklar

“Natürlich möchte ich, wie viele andere auch, die Hintergründe dieser Tragödie erfahren. Wenn wir wissen würden, was dahinter steckt, könnten wir daraus unsere Schlüsse ziehen,” sagt ein EgyptAir-Passagier am Flughafen Roissy-Charles de Gaulle, vor seinem Flug nach Kairo.

In den 24 Stunden vor dem Unglücksflug von Paris nach Kairo war der betroffene EgyptAir-Airbus nach Tunesien und Eritrea geflogen. Bisher ist die Absturzursache völlig unklar, es werden weiter alle möglichen Hypothesen geprüft.

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