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Obama kritisiert Unterdrückung von Oppositionellen in Vietnam

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Obama kritisiert Unterdrückung von Oppositionellen in Vietnam

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Am zweiten Tag seines Vietnam-Besuchs hat sich US-Präsident Barack Obama mit Oppositionellen und Aktivisten getroffen. Er kritisierte, dass er nicht alle, die eingeladen waren, habe treffen dürfen:
Der US-Präsident sagte: “Es gibt noch Punkte, die mir Sorge machen, zum Beispiel was die Redefreiheit und das Versammlungsrecht angeht. In diesem Zusammanehang will ich erwähnen, dass diverse Aktivisten davon abgehalten wurden, hier zu diesem Treffen mit mir zu kommen. Das zeigt also schon, dass es zwar einen kleinen Fortschritt gibt, dass es aber immer noch die Vorgehensweise gibt, dass Menschen sich nicht friedlich treffen dürfen und über Dinge sprechen, die ihnen sehr am Herzen liegen.”

Obama hat sich auch in einem kleinen Restaurant Nudeln schmecken lassen. Allerdings war er von Leibwächtern umgegeben. Trotzdem schüttelte er ein paar Hände. Obama reist morgen – am Mittwoch – zum G7-Gipfel nach Japan.

Ohne China beim Namen zu nennen hat US-Präsident Barack Obama bei seinem Besuch in Vietnam auf eine friedliche Lösung der Territorialstreitigkeiten im Südchinesischen Meer gepocht. China baut
dort Riffe mit künstlichen Landaufschüttungen aus und sucht nach Rohstoffen in Regionen, die auch von anderen Ländern beansprucht werden, darunter Vietnam. “Egal wie groß oder klein ein Land ist, seine Souveränität muss geachtet werden”, sagte Obama bei einer Rede im Kongresszentrum in Hanoi. “Große Länder sollten kleinere nicht schikanieren. Streitigkeiten sollten friedlich gelöst werden.”

Obama hatte tags zuvor die letzten Reste eines Waffenembargos gegen Vietnam aufgehoben, ein Relikt aus dem Vietnamkrieg. Die USA erheben keine eigenen Ansprüche im Südchinesischen Meer, pochen aber darauf, dass es sich um internationale Gewässer mit Zugang für alle handelt. Obama wollte noch am Dienstag in den Süden nach Ho-Chi-Minh-Stadt weiterreisen. Dort waren unter anderem Treffen mit Unternehmern geplant. Er reist am Mittwoch zum G7-Gipfel nach Japan weiter.

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