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Wie Wetter und Einkaufslust zusammengehen

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Wie Wetter und Einkaufslust zusammengehen

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Da hilft auch kein Luxus-Einkaufszentrum: Das Konsumverhalten der Kunden und das Wetter lassen sich nicht trennen. Scheint die Sonne, geht man gerne auf traditionelle Weise auf Schnäppchenjagd, regnet es, wird mit Vorliebe am Computer eingekauft.

“Bekleidungsgeschäfte betonen immer wieder, dass extremes Wetter die Verkäufe negativ beeinflusst. Eine britische Studie von 2014 zeigt, dass das Wetter das Konsumverhalten der Kunden und ihre Stimmung beeinflusst sowie mitentscheidend dafür ist, welches Produkt sie erwerben”, berichtet euronews-Reporterin Beatrix Asboth aus Budapest.

Um Kunden im Geschäft zum Kaufen zu animieren, wurden raffinierte Lichtkonzepte entwickelt. Doch den Regen auf dem Weg zum Einkaufstempel ausknipsen, können die Ladenbesitzer dann doch nicht. Wie geht der Einzelhandel also mit Graupelschauern um?

“Kurzfristig kann man auf schlechtes Wetter nur reagieren, indem man die Preise senkt. Langfristig müssen wir mehr Übergangskollektionen entwickeln, um nicht so sehr vom Wetter abhängig zu sein”, erläutert Ralf Wein von der Modekette H&M.

Aber Einheitskleidung soll es auch nicht sein, denn damit würde sich der Handel einen Trumpf aus der Hand reißen, sagt György Vámos vom Ungarischen Handelsverband: “Die Jahreszeiten gehören neben dem Einfluss der Kunden zu den wichtigsten Faktoren im Bekleidungshandel. Die Mode ändert sich mit den Jahreszeiten, während der Einzelhandel versucht, den Trends zu folgen.”

Und diese Trends sollen Käufer anlocken – ob die Sonne scheint oder ob es regnet.

Jede Geschichte kann aus vielen Perspektiven erzählt werden.euronews Journalisten berichten in ihren Sprachen, mit ihrer Sicht der Dinge.

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