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Mindestens 700 Migranten im Mittelmeer umgekommen

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Mindestens 700 Migranten im Mittelmeer umgekommen

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Mindestens 700 Migranten sind innerhalb einer Woche im Mittelmeer umgekommen. Eine Schätzung, die laut Angaben des UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR auf Aussagen von Überlebenden beruht. Dabei seien drei Schiffsuntergänge vom Mittwoch, Donnerstag und Freitag berücksichtigt worden. Genaue Zahlen sind unbekannt.

Am Freitagabend nahm die italienische Polizei vier mutmaßliche Schlepper in Reggio Calabria fest. Einer von ihnen, ein Sudanese, soll für die gescheiterte Überfahrt eines Flüchtlingsbootes verantwortlich sein, bei dem Hunderte Menschen ertranken. Er wurde von Überlebenden als Kommandant des Schlepperbootes identifiziert.

Seit vergangenem Montag erreichen wieder mehr Flüchtlinge Italien auf dem Seeweg. Die italienische Küstenwache konnte rund 13.000 Menschen retten. Der Internationalen Organisation für Migration (IOM) zufolge sind zudem knapp 1700 Flüchtlinge an der Küste gelandet. Nach der Schließung der Balkanroute ist Italien der Hauptzugangsort für Migranten nach Europa geworden.

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