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Keine Entwarnung: Streik in Südbelgien legt Bahnverkehr lahm

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Keine Entwarnung: Streik in Südbelgien legt Bahnverkehr lahm

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In Südbelgien hat ein Bahnstreik den Zugverkehr weitestgehend zum Erliegen gebracht. Die belgischen Bahngewerkschaften in der Wallonie protestieren seit vergangenem Mittwoch gegen die Kürzung ihrer freien Tage.

Wie hier nahe Brüssel schlug sich der Streik auch auf die Autobahnen nieder: Um halb neun am Montagmorgen verzeichnete das flämische Verkehrsministerium landesweit rund 460 Kilometer Stau.

Auch für einige Unternehmen gibt es Konsequenzen, wie Valéry Michel, der für ein Logistikunternehmen arbeitet zu berichten weiß: “Die Straßen in Brüssel sind komplett dicht. Einfach ist es nicht für uns: Kunden beschweren sich, es gibt Verspätungen. Aber wir haben ja keine Wahl. Es ist, wie es ist.”

Neben den Lokführern haben am Montag auch erneut Vollzugsbeamte gegen Sparmaßnahmen der Regierung protestiert. Rund 95 Prozent der Angestellten streiken seit rund fünf Wochen. Ein Angebot der Justizministerin hatten die Beamten in der vergangenen zurückgewiesen.

Entwarnung gibt es vorerst nicht. Im Gegenteil: Am Dienstag planen weite Teile des öffentlichen Sektors, in den Streik einzutreten. Davon betroffen sind unter anderem der öffentliche Nahverkehr, Schulen, Flughäfen und Behörden.

Am 24. Mai waren rund 60.000 Demonstranten in Brüssel auf die Straße gegangen, um sich gegen die Wirtschafts- und Sozialpolitik von Regierungschef Charles Michel auszusprechen.

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