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Selbstjustiz der "Hobby-Sheriffs" - Was war los in Arnsdorf?

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Selbstjustiz der "Hobby-Sheriffs" - Was war los in Arnsdorf?

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Was war los in Arnsdorf?

Nach der Veröffentlichung eines YouTube-Videos und kontroversen Reaktionen im Internet gibt es in den sozialen Medien auch den Bericht einer Sozialarbeiterin zu dem Vorfall, bei dem vier Männer in Arnsdorf bei Dresden einen Asylbewerber aus einem Geschäft gezerrt und an einen Baum gefesselt hatten.
Sie meint, es habe keinen Diebstahl gegeben und der junge Mann sei einfach verwirrt gewesen.

Laut einer Mitteilung von “Netto” auf Twitter sollen die Männer, die den jungen Mann aus dem Irak abgeführt haben, sogar T-Shirts mit der Aufschrift “Bürgerwehr” getragen haben.

Und SPIEGEL ONLINE vergleicht den Vorfall im sächsischen Arnsdorf mit den Methoden des rassistischen Ku-Klux-Clan in den USA.

Maas gegen "Hobby-Sheriffs"

Der deutsche Justizminister Heiko Maas hat auf Twitter klargestellt, dass es “nicht die Aufgabe von Bürgewehren oder selbsternannten Hobby-Sheriffs” sei, “Polizei zu spielen”.

Auch die Sächsische Zeitung hatte vom “Hilfs-Sheriff an der Supermarktkasse” geschrieben.

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