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Syrien: Regimetruppen eröffnen zweite Front gegen IS-Miliz bei Rakka

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Syrien: Regimetruppen eröffnen zweite Front gegen IS-Miliz bei Rakka

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Die syrischen Regimetruppen haben eine Offensive gegen die Terrormiliz IS gestartet und sind erstmals zum Rand der Provinz Rakka vorgedrungen. Das teilten unter anderem mit Damaskus verbündete Hisbollah-Einheiten mit.

Die Truppen hätten dabei Luftunterstützung syrischer und russischer Kampfjets erhalten, so die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte in Großbritannien. Demnach seien bei ersten Gefechten mehr als zwei Dutzend IS-Kämpfer und sechs Kämpfer der Regierungsseite ums Leben gekommen.

Die IS-Dschihadistenmiliz kontrolliert die Stadt Rakka seit August 2014 und bezeichnet sie als die Hauptstadt ihres selbstausgerufenen Kalifats. Sie steht nun von zwei Seiten unter Druck.

Eine von Kurdenverbänden angeführte Allianz hatte zuvor eine Offensive von Norden her gestartet und wird dabei von US-Luftangriffen unterstützt. Auch von Flugzeugträgern im Mittelmeer stiegen am Wochenende US-Jets auf. Russland und die USA, die sich in ihren Zielen nur beim Kampf gegen die Al-Nusra-Front und IS-Miliz einig sind, versuchen die Flüge ihrer Kampfjets in Syrien zu koordinieren, um Begegnungen zu vermeiden.

In Aleppo meldeten Beobachter am Samstag und Sonntag schwere Luftangriffe der Regierung mit Fassbomben auf Ziele im Osten der Stadt sowie Raketen- und Mörserfeuer auf den von Regimetruppen kontrollierten Westen. Dutzende Zivilisten sollen dabei ums Leben gekommen sein.

In und um die Millionenstadt Aleppo liefern sich Regimetruppen, gemäßigten Oppositionsmilizen und mehreren Extremistengruppen seit Wochen wieder schwere Kämpfe um Einflussgebiete und Zufahrtswege.

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