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Im Wald ausgesetzter Junge verlässt japanisches Krankenhaus

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Im Wald ausgesetzter Junge verlässt japanisches Krankenhaus

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Vier Tage, nachdem der siebenjährige Yamato Tanooka allein in einem Wald im Norden Japans gefunden wurde, ist er aus dem Krankenhaus entlassen worden. Es gehe ihm gut, so Yamato, und er freue sich darauf, Baseball zu spielen.

Die Eltern des Jungen hatten ihn im Wald ausgesetzt, weil er Autos mit Steinen beworfen hatte. Als sie ihn später wieder abholen wollten, war er verschwunden. Yamato erzählte, er habe so sehr geweint, dass er die Orientierung verloren habe.

Die kommenden sechs Tage verbrachte er in einer verlassenen Notbaracke der japanischen Armee. Zu essen hatte er nichts, aber er trank Wasser aus einem Wasserhahn und wärmte sich zwischen zwei Matratzen.

Der Fall hatte in den japanischen Medien eine heftige Debatte über Kindererziehung und akzeptable Strafen ausgelöst. Yamato sagte, er habe seinem Vater vergeben, aber in der japanischen Öffentlichkeit traf er auf wenig Verständnis.

Jede Geschichte kann aus vielen Perspektiven erzählt werden.euronews Journalisten berichten in ihren Sprachen, mit ihrer Sicht der Dinge.

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