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Ohne Schuhe und Medaillen: Wiederbelebung der Nemeischen Spiele

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Ohne Schuhe und Medaillen: Wiederbelebung der Nemeischen Spiele

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Abseits vom Trubel der Fußball-EM und Wochen bevor die olympischen Spiele in Rio de Janeiro beginnen, haben sich im Süden von Griechenland Athleten aus aller Welt zu einem besonderen sportlichen Ereignis getroffen: Zur sechsten Wiederbelebung der Nemeischen Spiele. Mit der Ausgrabung der 2300 Jahre alten Sportstätte hatte Professor Stephen Miller von der Berkley Universität 1973 begonnen. Seit 1996 werden dort nun alle vier Jahre die antiken Spiele neu belebt. Nemea war eine der vier Hauptspielstätten neben Olympia, Delphi und Isthmia.

Der emeritierte Professor für klassische Archäologie erklärt: “Indem die Menschen Kontakt aufnehmen, ihre Füße den antiken Boden berühren, lernen sie etwas über sich selbst und die Geschichte. Es helfen Einheimische hier, hunderte Freiwillige, damit alles läuft und es sind ihre Spiele.”

Keine Länder-Teams, keine Medaillen, keine Schuhe. Die Spiele sind schnörkellos. Teilnehmen kann jeder unabhängig von seiner Religion, seinem Alter und seinen sportlichen Fähigkeiten.

Jede Geschichte kann aus vielen Perspektiven erzählt werden.euronews Journalisten berichten in ihren Sprachen, mit ihrer Sicht der Dinge.

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