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Sturgeon kämpft für schottische EU-Zukunft

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Sturgeon kämpft für schottische EU-Zukunft

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Nicola Sturgeon, die Erste Ministerin Schottlands, auf Werbetour in Brüssel: Sie möchte, dass Schottland Mitglied der Europäischen Union bleibt und hofft auf Unterstützung der EU-Spitzen.

Die Schotten hatten mehrheitlich gegen ein Ausscheiden Großbritanniens aus der EU gestimmt, als Teil des Vereinigten Königreiches müssen sie sich aber dem Gesamtergebnis beugen.

Doch Sturgeon betont: “Wenn es eine Möglichkeit gibt, dass Schottland in der EU bleibt, bin ich entschlossen, diese Möglichkeit auszuloten. Alle Optionen liegen auf dem Tisch. Ich unterschätze diese Herausfordung nicht, doch der heutige Tag macht mir Mut, dass man mir zuhören wird.”

Vor ihrem Gespräch mit Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hatte sich Sturgeon auch mit EU-Parlamentspräsident Martin Schulz ausgetauscht. Schulz’ Sprecher sagt, es habe sich um ein Informationsgespräch gehandelt. EU-Ratspräsident Donald Tusk lehnte ein Treffen ab.

Spaniens Ministerpräsident Mariano Rajoy unterstrich unterdessen: “Wenn Großbritannien die Europäische Union verlässt, verlässt auch Schottland die Europäische Union.” Frankreichs Präsident Francois Hollande sagte, die Verhandlungen über den EU-Austritt seien ausschließlich mit Großbritannien zu führen.

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