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MdB Ebner zu Glyphosat: "Risiko der Krebsgefahr"

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MdB Ebner zu Glyphosat: "Risiko der Krebsgefahr"

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Die Debatte über Unschädlichkeit oder Schädlichkeit von Unkrautvernichtungsmitteln wird immer schärfer. Euronews hat sich im Berliner Abgeordnetenhaus mit dem Grünen-Politiker und Mitglied des Bundestages, Harald Ebner, getroffen. Der Diplom-Agraringenieur und Landschaftsökologe gilt als einer der politisch aktivsten Glyphosat-Gegner im Bundestag. Seine Hauptkritik richtet sich gegen das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), das “hat eine ganze Reihe von Studien als nicht relevant aussortiert, die andere Wissenschaftler, Toxikologen, Krebsforscher weltweit aber als relevant betrachten – und die Begründung ist aus unserer Sicht nicht stichhaltig”, so Ebner. Konkret verweist der Abgeordnete auf “fünf Studien an Mäusen, die dieses Risiko an bestimmten Krebsarten, ein signifikant erhöhtes Risiko bestimmter Krebsarten, belegen.” Andererseits übernehme das BfR Studien und Bewertungen von interessierter Seite: “Das Bundesinstitut für Risikobewertung hat in seinen Bericht reingeschrieben, dass es 1200 Studien auswerten musste – aber zugegeben, dass 850 davon übernommen wurden einschließlich Bewertungstext, so wie von den Antragstellern (den Glyphosatproduzenten) vorgelegt und das finde ich – gelinge gesagt – einen Skandal.” Ebeners Schlussfolgerung: “Ich halte eine Neuzulassung oder Verlängerung (der Zulassung von Glyphosat für den Europäischen Binnenmarkt) zum jetzigen Zeitpunkt für nicht vertretbar, denn immer noch steht das Risiko der Krebsgefahr im Raum.”

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