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Billigflieger Vueling überfordert: Glück für 49 Euro geht doch nicht

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Billigflieger Vueling überfordert: Glück für 49 Euro geht doch nicht

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Der spanische Billigflieger Vueling hat Probleme. Noch mehr Probleme haben die, die Tickets bei Vueling gekauft haben und dachten billig nach Mallorca oder Malta zu kommen. Seit Tagen sagt Vueling Flüge ab, und was die Passagiere besonders ärgert, die Airline gibt keinen Grund an. Überall hört man, Überbuchungen seien der Grund.

Aus der Chefetage bei Vueling heißt es, man werde nun sechs weitere Flugzeuge zur Verfügung stellen und 32 weitere Piloten anstellen, und zwar für die Monate Juli und August.

Die spanische Regierung beordete die Vueling-Chefs zu einem Meeting, nachdem es am Wochenende zu einem Polizeieinsatz am Flughafen in Barcelona gekommen war, da empörte Vueling-Kunden randalierten. Die Airline entschuldigte sich.

Spaniens Verkehrsministerin Ana Pastor sagte, es seien Ermittlungen gegen Vueling im Gange. Man erwäge Strafen für Vueling, und nicht nur, dass sie den Passagieren ihr Geld zurückgeben müssten. Die Passagiere müssten eine Entschädigung erhalten.

Vueling ist quasi über seinen eigenen Erfolg gestolpert. Die Airline wuchs so schnell, hatte so viele Buchungen und war darauf nicht eingestellt.

100.000 Plätze für 49 Euro war dann wohl doch zuviel für die Fluglinie:

Vueling gab über Twitter Streiks in Portugal und Frankreich die Schuld daran, dass die Airline Flüge canceln musste. Allerdings dauern die Probleme bei Vueling schon länger an. Schon vor Wochen strich das Unternehmen Flüge, ohne einen Grund anzugeben.

Vueling möchte sich jedoch nicht vom alten Image des Billigfliegers, der glücklich macht, lösen. Auf ihrer Twitterseite wirbt die Kompagnie weiter für Urlaubsflüge und Glück für wenig Geld.

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