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Trotz Waffenruhe: Dutzende Tote bei Kämpfen in Aleppo und Idlib

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Trotz Waffenruhe: Dutzende Tote bei Kämpfen in Aleppo und Idlib

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Am letzten Tag einer 72-stündigen Waffenruhe sind in Syrien erneut mehrere Dutzend Menschen ums Leben gekommen.

Bei einem Luftangriff in der Provinz Idlib wurden mindestens 23 Menschen getötet, darunter zehn Frauen und zwei Kinder. Die oppositionsnahe Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte meldete zudem zahlreiche Verletzte.

Bei den Toten soll es sich um Personen aus der Region handeln, die das Ende der Fastenzeit feierten. Idlib wird von Rebellen sowie der radikalislamischen Al-Nusra-Front kontrolliert.

Ziel der Attacken war die Stadt Darkush in der Provinz Idlib, nahe der türkischen Grenze.

Im heftig umkämpften Aleppo kamen laut Menschenrechtlern mindestens 25 Menschen ums Leben. Demnach hatten Rebellen Teile der Stadt bombardiert, die von Regierungstruppen kontrolliert werden.

Am Donnerstag hatten diese die von Rebellen kontrollierten Gebiete in Aleppo von der Außenwelt abgeschnitten. Sie nahmen die letzte Zufahrtsstraße zur Stadt unter Beschuss.

Die 72-stündige Feuerpause war am Mittwoch von der syrischen Armee ausgerufen worden. Laut Regime ging die Gewalt in dieser Zeit deutlich zurück. Allerdings wurden vielerorts heftige Kämpfe gemeldet.

In Homs besuchte der syrische Machthaber Baschar Al-Assad begleitet von seiner Familie verwundete Soldaten.

Anschließend nahm er an den Gebeten im Rahmen der Feierlichkeiten zum Ende des Fastenmonats Ramadan teil.

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