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Abbas Kiarostami, Pionier des iranischen Films, im Iran beigesetzt

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Abbas Kiarostami, Pionier des iranischen Films, im Iran beigesetzt

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Auf dem Friedhof von Lavasan vor den Toren Teherans der iranische Filmregisseur Abbas Kiarostami beigesetzt worden. Kiarostami war am Montag nach mehrmonatiger Krankheit im Alter von 76 Jahren in Paris gestorben. 1997 war er für seinen Film «Der Geschmack der Kirsche» – die Geschichte eines Suizids, die zugleich ein glühendes Plädoyer für Leben und Freiheit ist, mit der Goldenen Palme ausgezeichnet worden.

“Für mich und alle hier war Abbas Kiarostami einer der größten Regisseure der Welt. Er hat mit seinen Bildern für den Iran geworben”.

“Er stand Beschränkungen gegenüber. Das heißt nicht, dass man ihm verbot, im Iran Filme zu machen. Er wollte im Iran nicht arbeiten. Die Menschen haben die Meldungen über ihn verfolgt und sein Tod war eine wichtige Nachricht”.

Nach der islamischen Revolution 1979 blieb Kiarostami im Iran und setzte von dort aus seine Arbeit als Filmemacher fort. Er begründete das damit, dass er sich in der Heimat künstlerisch besser entwickeln konnte.

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