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In Frankreich und Spanien fliehen Urlauber vor den Flammen

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In Frankreich und Spanien fliehen Urlauber vor den Flammen

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3000 Urlauber sind wegen Bränden in Südfrankreich von Campingplätzen aus in Sicherheit gebracht worden. Heftiger Wind habe den Brand bei Le Barcarès am Mittelmeer in der Nähe von Perpignan angeheizt, teilte das Innenministerium am Mittwoch mit. Etwa 30 Zelte und Bungalows seien zerstört worden. Zwei Feuerwehrleute wurden leicht verletzt.

Ein weiteres Feuer zerstörte bereits mehr als 120 Hektar Pinienwald zwischen Béziers und Carcassonne. Unter anderem wurden sechs Löschflugzeuge eingesetzt. In der Region war am Mittwoch auch die Tour de France unterwegs – die Strecke des Radrennens war jedoch nicht betroffen, wie die Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf die Feuerwehr meldete. Bei beiden Bränden kämpften insgesamt 400 Feuerwehrleute gegen die Flammen.

Wegen eines Waldbrandes ist im Süden Spaniens ein Urlauberhotel geräumt worden. Wie die Behörden der Region Andalusien am Mittwoch mitteilten, wurden mehr als 400 Hotelgäste in der Ortschaft La Alcaidesa in der Nähe der Meerenge von Gibraltar sicherheitshalber in Sporthallen untergebracht. Darunter seien auch viele Deutsche gewesen.

Insgesamt mussten in der Gegend 545 Menschen ihre Unterkünfte verlassen. Die Flammen vernichteten mehr als 350 Hektar Wald- und Buschland sowie ein Imbisslokal und zwei Autos. Alles deute darauf hin, dass das Feuer von Brandstiftern gelegt worden sei, sagte ein Behördensprecher.

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