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Erdogan will weiter hart gegen Gülen-Anhänger vorgehen

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Erdogan will weiter hart gegen Gülen-Anhänger vorgehen

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Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat ein gnadenloses Vorgehen gegen Unterstützer seines Erzfeindes Fethullah Gülen angekündigt.

Die türkische Regierung wirft der Bewegung des im US-Exil lebenden Predigers vor, den Putschversuch organisiert zu haben.

Ein formaler Auslieferungsantrag sei in Vorbereitung, so Erdogan.

Bei der Beerdigung mehrerer Todesopfer des Putschversuchs in Istanbul verglich Erdogan die Gülen-Bewegung mit einem Krebsvirus, das den ganzen Staat befallen habe.

Der Präsident erklärte: “Brüder, lasst uns nicht vergessen, dass es nicht unsere Aufgabe ist, Rache zu üben. Der größte Rächer ist Gott. Daher werden alle Schritte von Gülens Terrorgruppe ein Nachspiel haben. Wie? Durch den Willen des Volkes.”

Erneut forderten seine Anhänger in Sprechchören die Todesstrafe für Putschisten.

Gülen, der seit Ende der Neunzigerjahre im selbstgewählten Exil in Pennsylvania lebt, wies jede Verwicklung in den Umsturzversuch von sich.

Er deutete seinerseits an, dass Erdogan den Putsch inszeniert haben könnte, um Gegner in Reihen der Streitkräfte und der Justiz zu beseitigen.

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