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Jemen: Huthi scheren mit eigenem Regierungsrat aus Friedensverhandlungen aus

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Jemen: Huthi scheren mit eigenem Regierungsrat aus Friedensverhandlungen aus

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Im Jemen haben die Huthi-Rebellen und die Partei des gestürzten Präsidenten Ali Abdullah Saleh die Schaffung eines Rats vereinbart, mit dem sie das Land regieren wollen.

Die Regierung des international anerkannten Präsidenten Abed Rabbo Mansur Hadi hat, einigen Meldungen zufolge, deshalb nun einen Stop der Friedensgespräche in Kuwait angeordnet. Auch die Vermittler der Vereinten Nationen warfen den Huthi vor, mit dem einseitigen Schritt gegen Resolutionen zu verstoßen und den Friedensprozess in Gefahr gebracht zu haben.

Über Twitter teilten die Huthi mit, Hadis Seite stünde es frei, sich an ihrem neuen Regierungsrat zu beteiligen. Er soll zehn Mitglieder und einen wechselnden Vorsitz haben.

Der Bürgerkrieg hat das Land in eine humanitäre Krise gestürzt. Die mutmaßlich vom Iran unterstützten schiitischen Rebellen kontrollieren weiterhin einen Großteil des Nordens im Jemen. Der von einer arabischen Allianz unterstützte Hadi hat derzeit in einigen Teilen des Südens die Oberhand, andere Regionen werden von Al-Qaida kontrolliert.

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