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OutDoor 2016: Wandern ist der große Trend

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OutDoor 2016: Wandern ist der große Trend

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Outdoor Aktivitäten sind beliebter denn je. An der Spitze liegt das Wandern. Allein in Deutschland ist das ein Markt von 13 Milliarden Euro. Rund 60 Prozent der Deutschen behaupten, gelegentliche oder regelmäßige Wanderer zu sein. Darauf reagiert die Industrie, wie bei der jüngsten OutDoor-Messe in Friedrichshafen zu sehen war:

“Wir reden in Deutschland je nach Schätzungen von 40 Millionen bis 50 Millionen vielleicht sogar 60 Millionen Wanderern, die regelmäßig wandern, das selber von sich behaupten. Das ist natürlich eine Zielgruppe, die sollte man nicht übergehen. Das Thema Wandern muss ein bisschen aufgepeppt werden, einerseits farblich, aber auch schnittlich.
Auf alle Fälle werden Jacken und Hosen taillierter, körperbetonter ohne einzuengen, und werden auch von der Optik zumindest modischer und farblich attraktiver, das ist ganz wichtig”, so Outdoor-Experte Stefan Beppler.

Der Trend bei Herstellern von Outdoor-Produkten geht zur nachhaltigen Herstellung. So ist dieses Kissen von Vaude mit Fasern aus recyceltem Kaffeesatz gefüllt. Das hat nicht nur einen antibakteriellen Effekt, sondern trocknet auch sehr schnell. Das 100-Gramm-leichte Produkt kostet zwischen 40 und 45 Euro.

Die Firma Langbrett stellt Schuhe aus alten Autoreifen her. Die Treter kosten zwischen 99 und 139 Euros.

Und mit diesem Wasserfilter der amerikanischen Firma Vestergaard kann man direkt aus einem trüben Teich trinken. Laut Hersteller filtert der “LifeStraw” 99,9 Prozent aller Bakterien und Schwebteilchen aus dem Wasser. Zu haben für 30 Euros.

Und warum keine natürlichen Fasern statt Federn als Füllmaterial in der Daunenjacke? Die getrockneten Früchte des Kapokbaums verwendet die Firma Flocus aus Shanghai.

“Die Leute wollen einfach mittlerweile sicher sein, dass ihre Sachen ordentlich produziert sind. Wenn wir in diese Richtung weitergehen, ist das ein Trend, der ist nachhaltig, und für alle Beteiligten nur von Vorteil”, so Arne Strate, Marketingchef der European Outdoor Group.

Weitere Attraktionen: Der unter 300 Gramm leichte Trail Running Schuh von Dynafit.

Oder der norwegische Gigseat aus Thermoplast, mit dem man sich überall hinsetzen kann – egal wie unwirtlich der Untergrund ist.

Sehr leichte Hängematten, in die man auch die Isomatte stopfen kann, sind ebenfalls beliebt. Das 450-Gramm-Modell vom deutschen Hersteller Amazonas ist imprägniert und atmungsaktiv. Es kostet kostet 49,50 Euros.

Das Modell der australischen Firma Sea To Summit wiegt 140 Gramm und passt in eine kleine Tasche.

Und last but not least: Das faltbare Kanu des belgischen Erfinders Otto Van De Steene. Es ist in 10 Minuten startklar und soll rund 1000 Euro kosten.

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