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Ein Flüchtlingsteam für Olympia

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Ein Flüchtlingsteam für Olympia

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Sie treten unter der olympischen Flagge an, im Stadion erklingt für sie die olympische Hymne: Erstmals in der Geschichte der Olympiade gibt es ein eigenes Team für Geflüchtete.

Die zehn Athleten des in Rio angetretenen Teams stammen aus dem Südsudan, Syrien, der Demokratischen Republik Kongo und Äthiopien. Gemeinsam sollen sie die rund 60 Millionen Geflüchteten der Welt repräsentieren.

“Es ist der Traum jedes Athleten, in Rio dabei zu sein”, so der aus Syrien stammende Schwimmer Rami Anis. “Wir träumen von Olympia, seit wir Kinder sind. Jeder von uns wollte unter der Flagge seines eigenen Landes mitmachen, aber der Krieg hat das verhindert. Wir sind stolz, Teil des Flüchtlingsteams zu sein. Wir vertreten hier alle Flüchtlinge der Welt. Mein Herz ist bei Syrien und so Gott will, wird es bis zu den Spielen in Tokio keine Flüchtlinge geben und wir werden für unsere Länder antreten. Es gibt nichts Wertvolleres als Heimat.”

Das Internationale Olympische Komitee hatte die zehn Athleten mit Hilfe der Nationalen Komitees, dem UN-Flüchtlingshilfswerk und anderen Organisationen ausgewählt. Sie leben in verschiedenen Gastländern – darunter in Deutschland. Das IOC kündigte an, die Athleten auch nach den Spielen weiter zu unterstützen.

Das Flüchtlingsteam hat auch ein eigenes Twitter-Konto – auf Englisch. Und die erste Athletin, die an einem Wettbewerb teilnahm, was Yusra Mardini, die jetzt in Berlin lebt.

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