Eilmeldung

Sie lesen gerade:

Olympia-Notizen: Mo Farahs Olympiasieg für die Tochter, US-Schwimmer ausgeraubt

welt

Olympia-Notizen: Mo Farahs Olympiasieg für die Tochter, US-Schwimmer ausgeraubt

Werbung

ALL VIEWS

Tap to find out

Diese Gefühlschaos musste Mo Farah erst einmal verarbeiten. Der britische Läufer hat sich wie in London vor vier Jahren zum Olympiasieger über 10.000 Meter gekrönt, doch als er nach knapp vier absolvierten Kilometern stürzte, sah er seine Medaillenchancen entschwinden. Eine Energieleistung musste her.

“Es war sehr emotional, als ich die Ziellinie überquerte, weil ich in diesem Jahr eine Menge durchgemacht habe”, sagte Farah. “Ich dachte schon, das Rennen sei für mich beendet, doch ich habe mich durchgekämpft. Ich habe an meine Tochter gedacht, der ich versprochen hatte, eine Medaille zu gewinnen, ich habe sie also nicht enttäuscht. Als ich über die Ziellinie gelaufen bin, konnte sich es nicht glauben. Dieses Gefühl hatte ich noch nie.”

Mit einem ganz starken Schlussspurt bot er dem Kenianer Paul Tanui Paroli und gewann – wie vor vier Jahren: “Es ist anders als in London. Jeder Sportler träumt davon, zweimal hintereinander Olympiasieger zu werden. London war großartig, und das hier ist noch besser. Doch es war hart”, so Farah.

Glück und Pech für US-Schwimmer

Mit Michael Phelps verabschiedet sich der medaillenreichste Athlet, den die olympischen Spiele seit 1896 gesehen haben. “Das war’s”, sagte der US-Amerikaner. “Über die Art und Weise, wie ich meine Karriere beende, bin ich überglücklich. Es gibt kein besseres Ende als eines mit einer Goldmedaille.” 28 Mal hat er olympisches Edelmetall gewonnen, 23 Mal in Gold.

Für vier von Phelps’ Kollegen aus dem US-Schwimmteam gab es in Rio unterdessen eine böse Überraschung. Das Quartett, darunter der sechsmalige Olympiasieger Ryan Lochte, wurde ausgeraubt. Ihr Taxi wurde von Männern angehalten, die sich als Polizisten ausgaben. Mit vorgehaltenen Waffen zwangen sie die Sportler, ihr Bargeld herauszugeben.

ALL VIEWS

Tap to find out

Jede Geschichte kann aus vielen Perspektiven erzählt werden.euronews Journalisten berichten in ihren Sprachen, mit ihrer Sicht der Dinge.

Automatische Übersetzung

Automatische Übersetzung

Nächster Artikel