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Historisches Friedensabkommen zwischen Regierung und Farc-Rebellen in Kolumbien

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Historisches Friedensabkommen zwischen Regierung und Farc-Rebellen in Kolumbien

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In Kolumbien beginnt eine neue Ära. Nach über 50 Jahren des internen Konflikts, Zehntausenden Toten und Millionen Vertriebenen schließen die Regierung und die Farc-Rebellen Frieden. Allerdings müssen die Kolumbianer den Friedensvertrag noch in einer Volksabstimmung am 2. Oktober billigen.

Der Verhandlungsführer der Regierungsdelegation, Humberto de la Calle, sagte beim Abschluss der Friedensgespräche: “Es gibt zwei Wege. Entweder wir machen weiter wie bisher, halten den Konflikt am Laufen, der bereits fast sieben Millionen Opfer gefordert hat. Oder wir geben der Hoffnung auf Frieden eine Chance. Kurz gesagt, das ist der Weg, den die Kolumbianer jetzt gehen müssen, auch wenn einige der ausgehandelten Punkte ihnen nicht gefallen werden. Aber nur so kann in der Zukunft dieser Konflikt beendet werden, und nur so können diesem Land neue Möglichkeiten zu Wachsen gegeben werden und Chancen auf eine bessere Politik.”

Das Ende des bewaffneten Konflikts könnte der Wirtschaft einen ordentlichen Schub geben.

Der kolumbianische Präsident Juan Manuel Santos schrieb auf Twitter, jetzt werde Kolumbien zu dem Land werden können, von dem alle immer geträumt hätten.

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